Audi Dynamiklenkung (AFSc) – Die Vorstufe zum Drive-by-wire

Veröffentlicht am 15. September 2017 von Stephan Brunnet

Für die Audi AG gemeinsam mit unserem Partner haben wir die Integral-/Überlagerungslenkung für die Fahrzeuge A5, A7, Q7 und Q5 entwickelt. Später wurde die Technologie auch für die Sportwagen R8 und den Lamborghini Huracan weiterentwickelt.

Unsere Vision:

Unsere Vision war es die Dynamik und die Sportlichkeit in eine neue Dimension zu heben und gleichzeitig die Alltagstauglichkeit im parkieren und wenden zu verbessern.

Presse:

Presse ist begeistert und unsere Vision wurde erfüllt:

„Allradlenkung macht den RS 6 extrem agil“ – Auto Bild

„Agiler dank Hinterachslenkung“ – auto motor und sport

„guter Lenkunterstützung und fein ansprechender Vorderachse“ - autozeitung

Die Umsetzung:

Mit unserer Software und den von uns an die verschiedenen Fahrzeuge angepassten Kennlinien konnten wir die Dynamik steigern und eine ungeahnte Sportlichkeit in die doch sehr großen und schweren Fahrzeuge bringen.

Afsc2

Durch die physikalische Trennung der Lenksäule war es zum ersten Mal möglich unabhängig von der Lenkradstellung den Einschlag der Räder zustellen. Dies war in gewisser Weise die erste „Drive-by-wire“ Lösung für Serienfahrzeuge. Im Fehlerfall wurde durch die Sperrung eine mechanische Verbindung wiederhergestellt. Dies war nur eine der Herausforderungen in diesem Projekt.

Im nächsten Schritt wurde die Dynamiklenkung noch mit einer gelenkten Hinterachse kombiniert, die Entstehung der quattro-Lenkung (Allradlenkung). Mit diesem Schritt wurde die Sportlichkeit der Fahrzeug nochmals erhöht aber auch das Parkieren und Wenden der Fahrzeug um ein vielfaches verbessert.



Quellen:

https://www.audi-technology-portal.de/de/fahrwerk/radaufhaengungen-lenkung/dynamiklenkung
https://www.autobild.de/artikel/audi-rs-6-avant-2020-test-fahrbericht-mildhybrid-v8-quattro-16112715.html
https://www.autozeitung.de/lamborghini-huracan-evo-test-197733.html